Ein Wichtel für Bruno

Grafik erstellt mit Worksheet Crafter

Seit Anfang Dezember besucht uns täglich ein Wichtel im Klassenzimmer. Sein Name ist Tomte und er ist ein richtiger Scherzkeks. Täglich lässt er sich etwas Neues einfallen, um die Kinder und mich (Bruno) zum Staunen zu bringen. Alles begann mit einer seltsamen Tür in der Wand unseres Bänkekreises. Ein Brief verriet uns, dass es sich bei dem neuen Mitbewohner um einen schwedischen Wichtel handelt. Gemeinsam mit der Hundegruppe erlebt er in der Adventszeit so manches Abenteuer. 

Ganz besonders ich, der Klassenhund, freue mich über den Besucher sehr. So muss ich nachts die Schule nicht mehr allein bewachen. Tomte zählt mittlerweile zu meinen besten Freunden. Auch wenn die Kinder ihn niemals zu Gesicht bekommen, so freuen sie sich doch sehr über seine Gegenwart. Gerne antworten sie auf seine täglichen Briefe. Auf diese Weise entstehen sehr schöne Unterrichtsprodukte dieser kreativen Schreibanlässe. Nebenbei wird die Notwendigkeit des Schriftspracherwerbs von unseren jungen Erstschreibern erkannt. In der Schule lernt auch der Wichtel noch einiges über unser christliches Weihnachtfest. Besonders aufmerksam lauscht er der biblischen Weihnachtserzählung. Zu den täglichen Weihnachtsritualen zählt das tägliche Singen des „Adventskalenderliedes“ und das Öffnen des Adventskalenders. Danach wird im Sitzkreis vorgelesen. Beim täglichen Vorlesen der Geschichten von Astrid Lindgren, Sven Nordqvist und Co. lernt die Hundegruppe ein breites Repertoire der bekanntesten Kinderliteratur kennen. Nach dem Vorlesen oder der Bilderbuchbetrachtung werden dann die Briefe vom Wichtel geöffnet, bevor es an die Lernplanarbeit geht. In dieser Woche steht alles im Zeichen der Weihnachtsfeier. Gemeinsam bereiten wir uns auf unsere Vorträge vor. Dabei haben wir keine Angst vor unserem Auftritt. Wir wissen, dass Tomte uns unter der Bühne die Daumen drückt. Ich glaube alle freuen sich auf das Schulfest, bevor wir dann in die wohlverdienten Ferien starten. Herr Pieper und ich wünschen allen Familien eine ruhige, friedliche und besonders wundervolle und bezaubernde Weihnachtzeit!

Euer Bruno

Verkehrssicher zu Fuß unterwegs

Mit Sicherheit (und Herrn Steinwachs) den Straßenverkehr erleben

(BRUNO) Am 23.09.2022 hat uns Herr Hauptkommissar Steinwachs in der Schule besucht. Gemeinsam mit seinem treuen Begleiter Kevin (seine Handpuppe) hat er uns gezeigt, wie man sich richtig als Fußgänger im Straßenverkehr verhält. Gemeinsam haben wir Regeln erarbeitet, die im wahrsten Sinne des Wortes für uns (über-)lebenswichtig sind. Wir haben gelernt, dass Sicherheit im .Straßenverkehr schon vor der Haustür anfängt. Gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit ist es wichtig, dass wir uns richtig kleiden. Dazu gehören neben den Leuchtreflektoren an unseren Schultaschen „auffällige“ Kleidung oder eine Warnweste. Gut ist auch, wenn man nicht auf dem letzten Drücker zur Schule hastet, sondern genug Zeit hat, um mit Bedacht sicher ans Ziel zu kommen. Im schlimmsten Fall kommt man lieber einige Minuten zu spät, dafür jedoch gesund in der Schule an. In der Theorie haben wir viele Dinge besprochen, die dann auch direkt im Straßenverkehr angewendet werden sollten.

Sofort nachdem wir uns auf den Weg gemacht haben, haben wir all unsere Sinne eingeschaltet. Straßenverkehr lässt sich nämlich nicht nur sehen, sondern auch hören. Herr Steinwachs hat uns immer wieder darauf hingewiesen, dass es unbedingt nötig ist, immer genau hinzuhören. Gerade in verwinkelten Straßen lassen sich so schon Motorfahrzeuge wahrnehmen, die noch gar nicht zu sehen sind. Leider sind Elektrofahrzeuge wesentlich schwerer zu hören.

Neben den Ohren ist ein „wachsamer“ und „achtsamer“ Blick von besonderer Bedeutung. Auch auf den vermeintlich sicheren Gehweg lauern oft Gefahren, die wir Kinder oft nicht erkennen. Wir wurden immer wieder darauf hingewiesen, dass wir uns vorsichtig an schlecht einsehbaren Einfahrten und Einmündungen vorantasten müssen. Ist der Weg wirklich frei oder kreuzt ein Fahrzeug? Auch bei parkenden Autos galt unser Blick deshalb immer zum Fahrersitz. Ein besetztes Auto könnte nämlich jederzeit zum Anfahren einsetzen und uns wohlmöglich übersehen. Wir haben den Test gemacht und uns hinter ein parkenden SUV gestellt. Durch die hohe Heckklappe konnte uns Herr Pieper von der Vorderseite des Autos nicht sehen.

Der wichtigste Teil des Gehweges ist der Bordstein (oder „Bordschwein“ wie Kevin zu sagen pflegt). Er ist unsere Grenze zur Straße und für unsere Schuhspitzen ein wichtiger Haltepunkt. Nur wer mit Straßenmalkreide bemalte gelbe Schuhe haben wollte, durfte die Fußspitzen über den Bordstein stellen (aber das wollte natürlich keiner).

Mit etwas Übung ist das Wechseln der Straßenseite nicht schwer, wenn man sich an die wichtigsten Regeln hält:

  • Ich überprüfe meine Kleidung (sind die Schnürsenkel zu?).
  • Ich kreuze nur dort, wo ich alles gut im Blick Kreuzungen ohne Fußgängerampel sind oft ungeeignet, da aus verschiedenen Richtungen Fahrzeuge kommen können.
  • Ich gucke und horche in jede Richtung, aus der ein Fahrzeug kommen könnte, ob der Weg auch wirklich frei ist.
  • Wenn alles „FREI“ ist, darf ich zügig (ohne zu rennen) und auf dem kürzesten Weg über die Straße gehen.
  • Dabei behalte ich auch weiterhin die Straße gut im Blick.
  • Wenn Fahrzeuge kreuzen, wechsle ich die Straßenseite erst, wenn die Fahrzeuge vollständig aus allen Richtungen gehalten haben.
  • Ich gucke in die Gesichter der Verkehrsteilnehmer, um mich zu vergewissern, dass ich wirklich wahrgenommen wurde.
  • Auch an Fußgängerüberwegen (Zebrastreifen / Ampelkreuzung) beobachte ich alles ganz genau. Ich überquere die Straße auch dort nur, wenn sie frei ist oder alle Fahrzeuge vollständig gehalten haben.

Natürlich gibt es noch mehr Regeln! Wenn wir diese Regeln jedoch beachten, bewegen wir schonmal ein ganzes Stück sicherer im Straßenverkehr.

Wir möchten uns an dieser Stelle bei Herrn Steinwachs und der Kreispolizeibehörde recht herzlich bedanken. Seit fast 45 Jahren sorgen sie mitunter dafür, dass wir Schüler*innen sicher ans Ziel kommen. Die Polizei übernimmt durch ihre Aufklärungsarbeit eine wichtige Aufgabe in der Unfallprävention und Verkehrserziehung. Letzteres findet jedoch nicht nur über die Polizei und in der Schule statt.

Einen wichtigen Beitrag zur Verkehrserziehung leisten insbesondere unsere Eltern. Sie begleiten uns gerade in den ersten Jahren auf unseren Wegen (ob zu Fuß, auf dem Fahrrad oder später als Fahranfänger im Auto). Sie beobachten, sprechen und üben mit uns gemeinsam das richtige Verhalten im Straßenverkehr. Sie nehmen uns zunächst an die Hand und begleiten uns später aus sicherer Entfernung. Wenn dann die Zeit gekommen ist und wir uns sicher im Straßenverkehr bewegen können, lassen sie uns unsere eigenen Wege gehen (oder fahren). Gerade in den ersten Jahren sind Erwachsene ein wichtiger und zuverlässiger Partner. Richtiges Verhalten lernen wir jedoch nicht allein aus der Theorie; viel wichtiger ist der tägliche und handelnde Umgang im Straßenverkehr. Deshalb müssen wir möglichst häufig und vielfältige Erfahrungen sammeln. Besonders kurze Wege sollten deshalb nicht mit dem Auto, sondern gemeinsam zu Fuß zurückgelegt werden. Das stärkt unsere Kompetenzen, spart Energie und schont unsere Umwelt.

Leider geht Herr Steinwachs im nächsten Jahr in den wohlverdienten Ruhestand. Wir sind uns jedoch sicher, dass die Kreispolizeibehörde einen guten Ersatz für ihn schicken wird. Wir alle werden Herrn Steinwachs sehr vermissen. Wir freuen uns dennoch auf seinen Nachfolger.

Weiter Informationen erhält man über die Seite der Kreispolizeibehörde:

https://hoexter.polizei.nrw/verkehrssicherheitsarbeit-0

https://hoexter.polizei.nrw/artikel/erstklaessler-ab-dem-30-august-auf-dem-weg-zur-schule

Willkommen in der Hundegruppe!

Wir sind Bruno!

Im wahrsten Sinne des Wortes sind wir in der Lerngruppe „A“ auf den Hund gekommen.

Unser Klassenhund heißt Bruno. Er ist unser Lernbegleiter und ein echter Freund fürs Leben. Auf unserem Lernweg hilft er uns dabei, den richtigen Weg zu finden. Gemeinsam mit seinem Hundefreund Jojo aus der gleichnamigen Fibel unterstützt er uns beim Lesen- und Schreibenlernen. Auch im Rechnen kennt er sich super aus, denn Bruno kann „denken und rechnen“. Bruno kann so schnell nichts aus der Ruhe bringen.
Er ist bärenstark, und das nicht nur im Sportunterricht. Er denkt immer gut nach, bevor er handelt und kann bei Sachen, die nicht gut für ihn sind, auch mal „NEIN!“ sagen. Außerdem ist er unglaublich raffiniert. Er weiß, dass man beim Lernen oft auf unterschiedlichen Wegen zum Ergebnis kommt. Gemeinsam mit ihm kommen wir im eigenen Tempo und auf unterschiedlichen Wegen ans Ziel. Bruno ist einfach ultracool, weil er immer nachdenkt, bevor er handelt und immer einen kühlen Kopf bewahrt. Bruno ist ein richtiges Allroundtalent. Egal ob im Sachunterricht oder in Religion; Bruno will’s wissen! Er ist musikalisch und künstlerisch richtig begabt. Bruno ist stets offen für alles und neugierig. Dadurch leitet er uns an, auch selbst Fragen zu stellen und neugierig zu bleiben. Durch seine kluge und besonnene Art behält Bruno immer den Überblick. Er ist (meistens) sehr ordentlich. Für ihn gehört alles an seinen Platz. Auch Brunos Herz ist am richtigen Fleck. Gemeinsam lernen wir in der Klasse mit Kopf, Hand, Herz und Verstand. Da unsere Umwelt wichtig ist, sind wir darum bemüht, unsere Welt zu schützen und zu bewahren. Gemeinsam mit den Kindern aus der Lerngruppe B lernen wir, worauf es ankommt.

Herr Pieper, unser Klassenlehrer, unterstützt uns gemeinsam mit Frau Lämmchen in beiden Lerngruppen. 

Unser Klassenlehrer Herr Pieper
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